Baustart für den Megawattpark am Höllfeld in Eppishausen

Mit dem offiziellen Spatenstich startet der Bau des „Megawattparks am Höllfeld“ – einer Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Leistung von 16,6 Megawatt. Die Anlage soll bereits im Sommer ans Stromnetz angeschlossen werden und leistet einen wichtigen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien in der Region.

Auftraggeber des Projekts ist die Höllfeld Solarpark GmbH & Co. KG, vertreten durch den Geschäftsführer Gerhard Steber. Die lokale Firma ÖKO-HAUS GmbH hat das Projekt komplett entwickelt, wird die Anlage bauen und „schlüsselfertig“ an die „Höllfelder“ übergeben.

Insgesamt 15 Gesellschafter aus der Region sind am Megawattpark beteiligt. Darunter beteiligen sich als Gesellschafter, sowohl die Gemeinde Eppishausen, wie auch die lokale Dorfenergie eG.  Damit konnte eine direkte und indirekte Bürgerbeteiligung ermöglicht werden. So wird nicht nur lokal Strom erzeugt, sondern auch die regionale Wertschöpfung gestärkt und die Bevölkerung aktiv in die Energiewende eingebunden.

Beim Spatenstich waren unter anderem Landrat Alex Eder, Bürgermeisterin Susanne Nieberle, Vertreter der Dorfenergie eG (Herr Paulus), Vertreter der Sparkasse SchwabenBodensee (Herr Gammel und Herr Ruppert) sowie die Projektverantwortlichen Felix Steber (ÖKO-HAUS GmbH) und Gerhard Steber (Höllfeld Solarpark GmbH & Co. KG) anwesend – ebenso wie beteiligte Gesellschafter.

Unsere Photovoltaikanlage wird über 18 Mio. kWh im Jahr sauberen Strom liefern und dies zu sensationell günstigen 4,7 Cent je kWh. Damit ist der Solarstrom deutlich preiswerter als Strom aus Kohle, Gas, Öl und Atomkraftwerken. Und die Erträge aus der Stromproduktion bleiben ausschließlich in der Region. Ein großer Batteriespeicher, um die Netzeinspeisung auch in der Nacht zu ermöglichen, ist schon in der Überlegung. Gerade in diesen politisch aufgeregten Zeiten ein wichtiger Beitrag, um Deutschland und Europa unabhängiger zu machen. Zumal Deutschland auch im letzten Jahr noch über 80 Mrd. Euro für den Import für Kohle, Öl und Gas ausgeben musste. Ist die Energiewende Mitte des Jahrhunderts vollzogen, wird dieser Betrag gegen Null gehen, bzw. das Geld im Land bleiben. Das Land versorgt die Städte mit Energie, ein wichtiges und lukratives weiteres Standbein für das Land und für die Landwirtschaft.

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Spatenstich für den Megawattpark am Höllfeld in Eppishausen: v. l. n. r.: Franz Paulus (Dorfenergie eG), Alex Eder (Landrat), Felix Steber (ÖKO-HAUS GmbH),
Gerhard Steber (Höllfeld Solarpark GmbH & Co. KG), Susanne Nieberle (Bürgermeisterin) und Michael Ruppert (Sparkasse Schwaben-Bodensee).